Was du beim Querflötenkauf beachten solltest:
Goldene Regeln
- Lehrer mitnehmen – Am besten eine erfahrene Person zum Flötenkauf mitnehmen, am besten deine/n Lehrer/in
- Mehrere anspielen – Man merkt recht gut, welche Flöte zu einem passt
- Gebrauchte Flöten vor dem Kauf prüfen - anspielen, ansehen - und mein Pro-Tipp: Von einem Mechaniker checken lassen, der ganz genau hinsieht
Schnelle Empfehlungen
Diese Optionen sind bei meinen Recherchen herausgestochen:
Nuvo jFlute 2.0 mit Donut-Kopfstück für Kinder & andere Nuvo-Flöten
Plastikflöten sind anders. Sie klingen anders. Sie spielen etwas anders aber sie sind:
- 100 % wasserfest – und können mit warmem Wasser und Spülmittel gereinigt werden.
- Robust genug, um die sich entwickelnden Koordinationsfähigkeiten eines Kindes zu überstehen.
- Günstig ab 130 € – ein geringes finanzielles Risiko zum Ausprobieren
- Man kann sie sorglos beim Reisen, Outdoorunternehmungen usw. mitnehmen
ABER ACHTUNG!!! Diese Flöte ersetzt keine ‚richtige' Querflöte. Wer sich langfristig und ernst mit dem Instrument auseinandersetzen will, muss sich was anderes suchen.
Trevor James 10x
Das ist auch meine Flöte geworden. Sie überzeugt durch Klang und Verarbeitung.
3 x UK Music Industry Award 'Winner' in der Kategorie Best Woodwind Instrument
Mietkauf
Querflöten für Einsteiger – Top-Empfehlungen
Modell | Material | Preis ca. | Besonderheit |
Yamaha YFL-212 | Neusilber versilbert | ~650 € | Beliebteste Schülerflöte, leichte Ansprache, robuste Bauweise, warmer Ton |
Pearl PF-505 E | Neusilber versilbert | ~620–700 € | Vermutlich bestes Preis-/Qualitätsverhältnis, ausgewogene Intonation über alle Lagen |
Yamaha YFL-312 | Silberkopf | ~1.200 € | Wärmerer Klang durch Sterlingsilber-Kopf – ideal für Aufsteiger |
Azumi AZ-Z2 | Silberkopf (Altus) | ~1.400 € | Investition in die musikalische Zukunft, handgemachtes Kopfstück, gute Ansprache in tiefen Lagen |
Pflege - Mein Mechaniker hat mir dieses Öl empfohlen:
- La Tromba Ultraleicht - Stärke 1 - Achsenöl (für die Mechanik)
Er sagt auch: Auf keinen Fall die Verbundstücke fetten! Hat man einmal damit angefangen, kann man nicht mehr aufhören, weil das Metall verschleißt. Flöten sind Mikromillimeterarbeit und brauchen kein Fett. Halte die Verbindungsteile einfach sauber und du brauchst niemals Fett.
Flötenkauf-Beratung
Der folgende Artikel ist ein KOPIERTER Artikel von Thomann, den ich nur geringfügig neu angeordnet habe. Ich empfehle, den ganzen Ratgeber zum Flötenkauf zu lesen. → https://www.thomann.de/de/onlineexpert_topic_querfloeten.html
gebogenes oder gerades Kopfstück
Bist du im Alter zwischen sechs und neun Jahren, dann sollten deine Eltern dir eine Kinderflöte mit gebogenem Kopf kaufen. Später, wenn du größer bist und alle Klappen erreichst, kannst du auf das gerade Kopfstück umsteigen.
Offset-G
Die Idee vom Offset-G ist, dass die G-Klappen etwas vorgezogen sind, so dass die Finger sie besser erreichen können. Bei Inline-Flöten bilden die G-Klappen mit den anderen Flötenlöchern eine Linie. Bei einer solchen Flöte muss man den Ringfinger der linken Hand etwas mehr ausstrecken, vor allem wenn es eine Ringklappenflöte ist und der Finger exakt auf der Klappe aufliegen muss. Klanglich hört man keinen Unterschied, ob man eine Flöte mit Inline- oder Offset-G spielt.
Inline
Offset
Viele französische Flötenbauer stellen noch Inline-Flöten her, zum einen aus traditionellen Gründen, zum anderen, weil sie das Design schöner finden. Will man also eine Ringklappenflöte mit Offset-G, muss man sich ggf. für einen anderen Hersteller entscheiden.
Material
Querflöten wurden bis zur bahnbrechenden Neukonstruktion durch den Münchner Flötenbauer und Flötisten Theobald Böhm 1847 (zylindrische Böhmflöte) und teilweise auch noch lange danach aus Holz hergestellt.
Die erste Goldflöte erschien 1869, gebaut von Louis Lot. Neben Silber und Gold sind heute für den Flötenbau folgende Materialien gebräuchlich: vergoldetes Silber, Weißgold, Neusilber (Legierung aus Kupfer, Zink und Nickel), Platin, Palladium, Nickel, Titan, Karbon, Messing, Edelstahl und Holz, vor allem das sehr harte und pilzfeste afrikanische Grenadill, aber auch Kokos und Cocobolo. Die weicheren Holzarten Buchsbaum und Ebenholz werden wegen Riss- und Bruchgefahr heute kaum noch verwendet. Viele Flötisten experimentieren mit Kopfstücken, die aus einem anderen Material als der Rest des Instruments sind.
Preiswertere Instrumente für Anfänger gibt es aus Aluminium oder anderen billigeren Metallen. Holzquerflöten (mit Böhmsystem) sind heute wieder beliebter als vor einigen Jahren und werden auch in großen Sinfonieorchestern für das Musikrepertoire bis etwa 1800 eingesetzt.
In den 1990er Jahren begannen Flötenbauer auch Instrumente aus Kohlefaser zu bauen. Diese haben gewisse Vorteile bei der Haltbarkeit und Pflege, sind aber unter Flötisten nicht unumstritten wegen der vom "normalen" Flötenton abweichenden Klangeigenschaften.
Material | Beschreibung |
Neusilber | Die Modelle bestechen mit ihrer schnellen Ansprache und einer für diese Kategorie bemerkenswerte Projektion. |
Silber/Kupfer-Legierungen | Das Material weist eine größere Dichte als Neusilber und ist härter als Sterling Silber. Ein großer Vorteil gegenüber Vollsilber-Flöten ist die leichtere Ansprache, wobei der Klang den Silberrohr-Flöten schon sehr ähnlich ist. |
Sterling Silber | Sterling Silber ist das unangefochtene Material der Musiker: Silber ist sehr flexibel einsetzbar, der Ton ist durch und durch brillant und obertonreich. Mit zunehmender Wandstärke gewinnt der Klang noch deutlich an Volumen und Durchsetzungskraft. |
Gold-Silber Legierungen | Die Gold-Silber-Legierung (10% Goldanteil) ist eine Kombination aus der Brillanz des Silbers und der flexiblen Dynamik von Goldflöten. Es ist auch sehr korrosionsbeständig. |
9 Karat Gold | Die 9K Goldflöte ist eine ideale Kombination, denn sie vereint die Vorteile von Silber und Gold. Das 9K Gold gibt dem Instrument eine Fülle von Obertönen und lässt sich jederzeit angenehm spielen. |
14 Karat Gold | Das 14K Rosé Gold hat eine höhere Dichte als alle anderen Metalle, die weiter oben erwähnt wurden. Obertöne in Hülle und Fülle, eine erstaunliche dynamische Bandbreite und eine beinahe unendliche klangliche Vielseitigkeit - unvergleichliche Qualitäten, eine Klasse für sich. |
18 Karat Gold | Das 18K Gold führt die wunderbaren Klangqualitäten des 14K auf die nächste Stufe. Bekannt für einen dunklen und üppigen Klang, ist die klangliche Bandbreite einfach fesselnd. |
24 Karat Gold | Meist wird 24K Gold eine Spur Titan beigemengt, um es stabil genug für den Flötenbau zu machen - andernfalls wäre es nicht zu verarbeiten. Als samtartig lässt sich dieser außergewöhnliche Klang vielleicht am besten charakterisieren. Kaum ein anderes Material kann mit 24K Gold konkurrieren. |
Platin | Ein reines Element mit einer extremen Dichte. Platin verkörpert den dunklen, flüssigen Klang mit einer ursprünglichen Reinheit. Es besitzt durch und durch starke und regelrecht durchdringende Qualitäten, das ultimative Synonym für Kraft und Tiefe. Das Material ist absolut korrosionsbeständig und eignet sich hervorragend für Flötisten mit "Handschweiß"-Problemen. |
Grenadillholz | Grenadillholz ist die meist verwendete Holzart im Holzblasinstrumentenbau. Klarinetten, Oboen o.ä. werden in erster Linie aus Grenadillholz gefertigt und das aus gutem Grund. Es besitzt den großen Vorteil, gegen Feuchtigkeit und Reißen verhältnismäßig unempfindlich zu sein. Es gibt zwei verschiedene Sorten von Grenadillholz. Schwarz-Grenadillholz gibt einen sehr kernigen, obertonreichen Ton, der manchmal an Wärme missen lässt. Rot-Grenadillholz Flöten klingen kräftig und brillant. |
Kokosholz | Auch das Kokosholz ist gegen Feuchtigkeit verhältnismäßig unempfindlich, es neigt aber während der Trockenphase dazu, Risse zu bilden und sich zu verziehen. Flöten aus Kokosholz haben einen schönen, zarten Ton und einen auffallend hellen Klang. Das sehr harzreiche Holz verursacht bei empfindlichen Lippen gelegentlich unangenehme Entzündungen |
Flötenarten neben der normalen Querflöte
Die Piccoloflöte
Piccoloflöte
Eine Piccolo ist in etwa nur halb so groß wie die große Flöte und klingt eine Oktave höher (von d2 bis c5). Das Rohr des Piccolos ist zumeist aus Holz oder Kunststoff, manchmal auch aus Metall. Ein Piccolo besteht aus zwei Teilen: dem Kopfstück und dem Korpus. Da es kein Fußstück gibt, ist der tiefste Ton D und nicht C, wie bei der großen Flöte.
Der Kopf kann entweder aus Metall oder aus Holz sein. Ein Kopfstück aus Holz hat keine Mundlochplatte, sondern nur ein Anblasloch. Die Mechanik eines Piccolos sieht etwas anders aus als die der großen Flöte. Die Finger werden zum Spielen auf Fingerbuttons gelegt. Ein weiterer Unterschied ist eine fehlende Klappe unterhalb des Kopfstückes, das die Griffplatte für das hohe C ist. Bei einem Piccolo wird diese Klappe direkt gespielt.
Die Altflöte
Altflöte
Eine Altflöte in G ist ein ganzes Stück größer als die C-Flöte und klingt vier Töne tiefer. Da die Altflöte größer ist, sind die Abstände der Klappen auch größer. Um sie zu erreichen, sitzen auf einigen Klappen versetzte Fingerbuttons.
Eine Altflöte ist so lang, dass man die Arme zum Spielen richtig weit ausstrecken muss. Das kann das Spielen ziemlich anstrengend machen. Deswegen werden manche Altflöten mit einem gebogenen Kopfstück angeboten, so dass die Altflöte quasi fast die gleiche Länge hat, wie die C-Flöte.
Die Bassflöte
Bassflöte
Die Bassflöte ist doppelt so groß wie die C-Flöte und klingt eine Oktave tiefer. Bassflöten haben immer ein gebogenes Kopfstück. Wegen der Größe braucht man zusätzliche Fingerbuttons und Hebel, um die weit auseinander liegenden Klappen zu bedienen.
Neben der Querflöte, Piccolo, Alt- und Bassflöte, gibt es auch noch die Kontrabassflöten und andere Flöten. Die Kontrabassflöte ist noch größer und tiefer als die Bassflöte. Es gibt auch Hersteller, die sogar Subkontrabassflöten produzieren. Eine Subkontrabassflöte ist ca 1,80 cm groß und wenn man sie ausrollen würde fast fünf Meter lang.
Die Kinderflöte
Kinderflöte
Die Kinderflöte ermöglicht jüngeren Kindern das Querflötenspiel schon ab dem 6. Lebensjahr zu erlernen. Für Kinder bis zum neunten oder zehnten Lebensjahr ist eine Flöte sehr schwer zu halten. Die Finger erreichen noch nicht alle Klappen. Deswegen haben einige Hersteller spezielle Kinderflöten entwickelt. Einige Marken bauen einen gebogenen Kopf, so dass der Spieler besser an die Klappen kommt. Manche Hersteller verzichten auch noch auf das Fußstück (das tiefe C) und Trillerklappen. Somit reduziert sich zusätzlich noch das Gewicht. Einige Klappen kann man auch mit zusätzlichen Fingerbuttons versehen, damit die Kinder leichter die Finger auf die Klappen legen können. Dann gibt es Längsflöten, Gefäßflöten und auch Querpfeifen oder die sogenannte Trommelflöte (siehe unten). Einige Hersteller bauen auch Kunststofflöten ohne Klappen, die sehr günstig sind.
Die Trommelflöte / Spielmannszug-Flöte
Trommelflöte
Die Trommelflöte ist ein Querpfeife und stammt aus dem Mittelalter. Trommelflöten sind die ersten rein zylindrisch gebauten Flöten mit drei Oktaven. Der Korpus ist Hochglanz vernickelt. Die Trommelflöte ist gewöhnlich aus einem Stück gemacht und hat keine Klappen. Stattdessen gibt es nur sieben Tonlöcher und ein etwas anderes Griffsystem als wie bei der Querflöte. Der obere Teil mit dem Mundloch heißt Kopfstück und der untere Teil mit den Grifflöchern wird als Unterstück bezeichnet.
Das Kopfstück ist durch einen verstellbaren Stöpsel verschlossen, mit dessen Hilfe die Stimmung der Flöte verändert werden kann. Für die ersten drei Löcher (vom Mundstück aus gesehen) nimmt man Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger der linken Hand. Die unteren vier Löcher schließt man mit den vier Fingern der rechten Hand.
Ringklappen oder geschlossene Klappen?
Beim Kauf einer Flöte hat man die Wahl, sich für eine Flöte mit Ringklappen oder mit geschlossenen Klappen zu entscheiden. Entscheidet man sich für eine Ringklappenflöte, dann hat die Flöte fünf Klappen mit offenen Tonlöchern. Die Finger müssen exakt diese Tonlöcher bedecken und das ist nicht immer leicht.
Das Spiel mit Ringklappen zwingt den Spieler, die "richtige" Fingerhaltung beim Spielen einzunehmen. Vor allem wenn man eine kleine Hand und die Flöte kein Offset-G hat, muss man den linken Ringfinger ziemlich weit ausstrecken. Flöten mit geschlossenen Klappen lassen sich also leichter spielen. Außerdem ist es leichter und günstiger, die Polster auszuwechseln.
Was spricht nun für eine Ringklappenflöte?
Die meisten Profis spielen eine Ringklappenflöte, zum einen weil es zeitgemäßer ist, zum anderen lassen sich auch bestimmte spieltechnische Möglichkeiten wie Glissandi, Vierteltöne oder Multiphonics verwirklichen. Das braucht man vor allem bei zeitgenössischer Musik. Klanglich macht es keinen Unterschied, ob man eine Flöte mit Ringklappen oder geschlossenen Klappen spielt.
Falls man eine Ringklappenflöte kaufen möchte, aber noch nicht alle Ringklappen erreichen kann, gibt es die Möglichkeit, Stöpsel in die Löcher zu setzen. Diese verschließen die Klappen. Es bleibt also dem Spieler überlassen, ob er erst mal alle Ringklappen mit den Stöpseln verschließen will, oder nur die Klappen die schlecht erreichbar sind. Nach und nach können dann die Stöpsel entfernt werden.
E-Mechanik?
Der einzige Grund eine Flöte ohne E-Mechanik kaufen zu wollen ist der Preis. Letztlich spart man bei einem Einsteigermodell zumeist nur ca. fünfzig Euro ein. Bei teuren Flöten kann der Preisunterschied dann schon höher ausfallen.
Welcher Kopf?
Der Klang einer Flöte hängt hauptsächlich vom Kopfstück ab. Probiere verschiedene Kopfstücke auf Deiner Flöte aus, und Du wirst bemerken, dass Deine Flöte immer anders klingt. Deswegen kann man Kopfstücke auch einzeln kaufen. Ein guter Silberkopf trägt dazu bei, den Klang und die Ansprache der Flöte zu verbessern. Dabei kann das Kopfstück genauso teuer sein, wie die Flöte selbst. Je hochwertiger das Instrument ist, desto mehr Auswahl hat man bei der Wahl eines Kopfstückes. Je edler das Material, wie zum Beispiel Silber oder Gold, desto voller und runder klingt die Flöte. Dabei ist zu beachten, dass nicht jedes Kopfstück auf jeder Flöte gleich gut klingt. Das sollte man ausprobieren.
Welches Material?
Für die ersten Jahren reicht es, wenn man eine Flöte mit Nickel-Silberlegierung kauft. Später, wenn man sich klanglich verbessern will, kann man mit einen Silberkopf die Flöte aufwerten.