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Plastikblätter - Spare dir die Fummelei mit den Holzblättern

  • Intro
  • Vorteile - warum du auf jeden Fall ein Legere Reed haben solltest
  • Nachteile
  • Ganz einfach: erst mal bei den Besten das Beste testen
  • Ende
  • Link:

Intro

Die Idee auf einem Holzblasinstrument statt Bambus Plastik zu nehmen ist schon erst einmal fremd - und tatsächlich: Bis vor einigen Jahren waren Plastikblätter eine Rarität unter Profis, denn sie konnten einfach nicht die gleichen Klangqualitäten wie ein Holzblatt erzeugen. Mittlerweile gibt es aber richtig gute Plastikblätter, die klanglich kaum noch von einem Holzblatt unterscheidbar sind. Plastikblätter winken mit vielen Vorteilen gegenüber Holzblättern: Sie halten lange, trocknen nicht aus und müssen erst recht nicht kompliziert gelagert werden. Sie verziehen sich nicht über die Zeit und sind absolut unempfindlich gegenüber Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen. Überhaupt keine Bearbeitung ist notwendig und die Spieleigenschaften bleiben über lange Zeit stabil. Persönlich habe ich genau zwei Plastikblätter - 1 für mein Baritonsaxophon und 1 für mein Altsaxophon. Ich bin wirklich begeistert davon, wie gut sie klingen und wie konsistent sie spielen. Trotz all dem Jubel um die Plastikblätter spiele ich weiterhin überwiegend Holzblätter, weil der Sound für mich persönlich mehr passt. Viele Auftritte spiele ich ja auch akustisch und ohne große Band - da hört man die Feinheiten, die ich an einem Holzblatt so schön finde. Diese Details hört man kaum, sobald es etwas lauter wird. Ich spiele in der wahrscheinlich leisesten Jazzband der Welt und insgesamt sehr sanft. In einer BigBand, den meisten Kombos mit Drums und in einer Umgebung mit elektrischer Verstärkung höre wahrscheinlich nur ich den Unterschied zwischen Plastikblatt und Holz. Und Plastikblätter haben ihre eigenen Sounddetails für akustische Auftritte, die auch ihre Schönheit haben.

Vorteile - warum du auf jeden Fall ein Legere Reed haben solltest

Sie funktionieren und spielen einfach! Sehr praktisch: manchmal bekommst du einen Ton nicht und es kann so viele Ursachen haben - aber oft ist es einfach das Blatt! Wenn du ein Problem mit dem Sound hast kannst du die Variable Blatt einfach entfernen, indem du mit einem Legere Blatt spielst. Selbst wenn du Holzblätter spielst, kannst du mit deinem Plastikblatt testen, ob du ein Problem mit dem Blatt hast oder ob dein Soundproblem andere Ursachen hat.

Bei Holzblättern gehört es einfach dazu, sich ein wenig um die Blätter zu kümmern und das nimmt Zeit in Anspruch. Gerade wenn du nicht ewig viel Zeit hast und mit dem Sound vom Plasteblatt im Vergleich zum Holzblatt zufrieden bist kannst du dir diese Zeit sparen. Persönlich habe ich gerade noch die Zeit für solch Fummelarbeit am Blatt - außerdem habe ich auch Spaß an solchen Tätigkeiten. Aber mit Familie und diversen anderen Verpflichtungen wird das schnell knapp. So manch einer profitiert viel von der gewonnen Zeit, die bei der Blattbearbeitung oder dem Ärger über schlechte Blätter verloren geht.

Ich habe selbst Plastikblätter für besondere Auftritte, bei denen ich länger nicht spiele oder zwei Instrumente spiele - Holzblätter trocknen einfach aus, schon nach kurzer Zeit ohne Benutzung. Das ist mitten in einer Performance unpraktisch. Plastikblätter spielen immer sofort! Auch für zu Hause ist das sehr praktisch. Du kannst dein Sax einfach stehen lassen und jederzeit spielen. Ich empfehle für die Hygiene, dein Mundstück regelmäßig auszuspülen und abzunehmen. Aber du kannst mit einem Plastikblatt einfach sofort drauf los spielen wann immer du möchtest, wenn dein Sax aufgebaut bleibt.

Holzblätter spielen manchmal an einem Tag besser und an einem anderen schlechter. Sie sind empfindlicher an der Spitze als Plastikblätter und gehen schneller kaputt. Außerdem haben sie eine überschaubare Lebensdauer, wenn man jeden Tag spielt und kündigen nach einigen Monaten oder Wochen des Spielens ihr Ende an. Wenn ich also gerade 2 gute Blätter habe, die gut spielen ist immer unsicher, ob ich zum Beispiel beim Studiotermin nur 1 Blatt habe, das gut spielt. Deshalb sehr hilfreich und entlastend für meine Psyche: Beim Legere-Blatt weiß ich, dass es spielen wird, wie immer. Bei Auftritten oder Aufnahmeterminen einfach eins in der Hinterhand zu haben falls meine Holzblätter den Geist aufgeben, ist äußerst beruhigend. Bei Auftritten im Winter oder bei extremen Temperaturen und Luftfeuchtigkeitsschwankungen ist mein Plastikblatt als Backup ebenfalls eine gute Sache.

Nachteile

Menschen haben manchmal Vorurteile und die meisten Plastikblätter klingen wirklich nicht so gut. Spiele die Blätter einfach ohne es zu erwähnen um auf der sicheren Seite zu sein und überzeuge alle durch das Fehlen eines hörbaren Unterschieds.

Plastikblätter sind zwar langfristig viiiiel günstiger als Holzblätter aber wenn du unachtsam bist hast du mit einer falschen Bewegung doch recht viel Geld vernichtet. Nur um es mal erwähnt zu haben. Aus diesem Grund sind Plastikblätter für Kinder und tollpatschige Menschen nicht so super geeignet. Hinweis: Bei Baritonblättern ist das anders. Ein Holzblatt für das Bari kostet ca. 10 €. Da Plastik weniger empfindlich ist, lohnt sich selbst für Tollpatsche ein synthetisches Blatt für 40€.

Es ist doch recht aufwendig so ein Blatt zu designen und deshalb gibt es noch nicht so unendlich viele “Schnitte” zwischen denen man auswählen kann bei Legere Reeds. Schnitte können die Klang- und Spieleigenschaften eines Blattes stark beeinflussen und bei Holzblättern gibt es sehr viele Schnittvarianten. Für den Anfänger mag das ein wenig egal sein aber um deinem Sound nach einigen Jahren den letzten Schliff zu geben kann die Auseinandersetzung mit dem Thema doch sinnvoll sein. Bestimmt gibt es bis dahin auch noch genug Schnitte für gute Plasteblätter!

Möchtest du es mal probieren mit einem Plastikblatt? Dann kannst du hier erklärt bekommen, wie du zu deinem passenden Blatt kommst

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Ganz einfach: erst mal bei den Besten das Beste testen

Die stärkste Plastikblattfirma ist nach meiner Ansicht “Legere Reeds”. Sobald du mehrere Firmen vergleichst, verlierst du schnell den Kopf - vor Allem wenn du neu bist am Saxophon und nicht mal weißt, welche Art Holzblatt für dich das richtige ist. Innerhalb einer Firma gibt es doch Gott sei dank begrenzte Entscheidungsmöglichkeiten und wir nehmen einfach mal die beste Firma. Und dann gehen wir noch einen Schritt weiter und nehmen das neueste, wahrscheinlich beste Blatt:

Zum Zeitpunkt, wo ich diesen Text schreibe ist das “Legere Reeds American Cut”. Jetzt geht es nur noch um die Blattstärke. Dafür orientierst du dich grob an der Blattstärke, die du im Moment spielst. Hilfreich dabei ist der Stärkenvergleich auf der Website:

Blätter - Stärkenvergleich | Blätter | ONLINESHOP | SAXOPHON-SERVICE

Fragen zu Ihrer Bestellung? 0306863962 mo - fr 10.30 - 18.00 uhr

www.saxophon-service.de

image

Wenn du in die Tabelle geguckt hast, weißt du hoffentlich ungefähr, welche Stärke dein “Legere American Cut” haben sollte um deinem Blatt zu entsprechen.

Jetzt kannst du leider nicht mehr so viele Entscheidungen vermeiden:

Die finale Blattstärke für dich musst du ausprobieren - der beste Weg dafür: Bestell dir 3 oder mehr Legere-Blätter mit unterschiedlicher Stärke rund herum um deine Stärke. Also wenn du bei 2,5 gelandet bist, dann bestellst du dir 2,5 ; 2,25 & 2,75 und wenn du willst noch andere Stärken drum rum. Richtig toll: Der Hersteller unterstützt dich dabei die Blätter in unterschiedlichen Stärken zu testen - Du kannst die unpassenden Stärken einfach zurückschicken (mehr Infos auf der Website ⤵️)

Diesen Prozess des Stärken - Auswählens machst du bei den Legereblättern nur einmal um dann für ewig lang ein funktionierendes Blatt zu haben und zu wissen, welche Stärke LegereBlätter für dich haben.

Wenn du sowieso zu Mike Duchstein fährst kannst du die Blätter vielleicht auch vor Ort testen, aber der bequeme Weg: Lass dir die Blätter einfach nach Hause schicken:

Légère American Cut

Umfangreiche Beschreibung bitte HIER klickenUmtauschbedingungen Stärke - Vergleichstabelle bitte HIER klicken

www.saxophon-service.de

Ende

Plastikblätter sind im Kommen und du verpasst etwas wenn du diese Entwicklung für dich nicht nutzt. Viele Profis spielen auf Plastikblättern und die meisten haben eins als Backup. Auch wenn Holzblätter in einigen Sounddetails und ihrem Variantenreichtum noch die Nase ein klein bisschen vorn haben, glänzen die Plastikblätter mit ihren praktischen Eigenschaften. Ich empfehle dir, dir das neueste Plastikblatt von Legere Reeds zu holen um den Stand der Technik auf deiner Seite zu haben wenn du ihn brauchst.

Plastikblätter…

  • spielen immer sofort
    • egal wie man sie lagert, sie verziehen sich nicht
    • sie brauchen nicht feucht zu sein um zu spielen
    • sie sind unempfindlich gegen Hitze, Kälte & Luftfeuchtigkeit
  • halten ewig und sind dadurch günstiger
  • gibt es im Moment nur in wenigen guten Varianten
  • haben noch nicht die gleichen feinen Klangeigenschaften wie Holzblätter (für den Laien kaum bis gar nicht hörbar)

Holzblätter…

  • gibt es in mehr Schnitten
  • besitzen feine Klangeigenschaften
  • brauchen Pflege und ausgeklügelte Lagerung um konsistent zu spielen
  • trocknen beim Auftritt nach wenigen Minuten ohne Benutzung aus

Verpackungsaspekt:

Die meisten Holzblätter kommen einzeln verpackt in Plastik und der Holzblattverschleiß ist ja doch recht hoch. Über die Jahre kaufst du also im Moment weniger Verpackungsmüll wenn du Plastikblätter spielst, die ein halbes Jahr halten.

Link:

Der große Kunststoffblättertest

Immer wieder höre ich denn die Frage "Taugen denn diese Kunststoffteile überhaupt etwas?" oder noch besser eine Pauschalausage "Dieses Plaste Zeug ist doch alles Mist". Da frage ich gerne mal nach, ob der die wirklich schon mal getestet hat, worauf dann meist ein "nein" oder "mal eine Minute angespielt" höre.

saxophonistisches.de

Der große Kunststoffblättertest
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